Dinner for 2 und andere Seebegegnungen am Millstätter See

Warmes, glasklares Wasser, Sonne und eine vielfältige Alpe-Adria Kulinarik, das sind die Zutaten für einen genussvollen Urlaub am Millstätter See im Herzen von Kärnten. Das milde Klima lockt Badegäste bereits im Frühsommer an die sanften, flachen Ufer. Besondere Logenplätze rund um den See bieten eine unvergessliche Zeit zu zweit. Ein einzigartiges Erlebnis bieten die See- und Bergberührungen, die den See und die sanften Kuppen der umliegenden Berge emotional erfahren lassen.

Mondlicht spiegelt sich im Wasser des Millstätter Sees, der Sternenhimmel spannt sich wie ein Zelt über die atemberaubende Bergkulisse. Stille bis auf das Seewasser, das sanft an das Floß schlägt, das mitten im See vor Anker liegt. Auf dieser kleinen Insel ein festlich gedeckter Tisch und im Kerzenschimmer ein Paar, das die Gläser zum Toast hebt. So könnte auch Ihr romantisches Dinner for 2 im Millstätter See sein.

Das Dinner for 2 im Millstätter See wird von Koller`s Hotel****S in Seeboden ausgerichtet. Von dort transportiert Sie ein Motorboot bei Sonnenuntergang zum Mini-Restaurant mit einem einzigen Tisch auf der Panorama-Plattform im Millstätter See. Hier lässt es sich mitten in einer prachtvollen Naturkulisse frönen, dabei die Sonne hinter den Gipfeln des Nationalparks Hohe Tauern untergehen sehen und den Rest der Welt hinter sich lassen. Während Sie das Panorama mit seinem südlichen Flair genießen, zaubert ein Spitzengastronom exklusiv für Sie Köstlichkeiten aus der Region auf den Teller. Um Ihre romantischen Stunden in ungetrübter Zweisamkeit auszukosten, verabschiedet sich der Kellner nach jedem Gang und entlässt Sie in den Genuss zu zweit.  
Der Millstätter See besticht durch sein fast mediterranes Klima

„Augenblick, verweile, Du bist so schön“ Diesen Wunsch des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe verspüren die Besucher am Millstätter See: Denn im 2013 neu errichteten 1. Kärnten Badehaus heißt es ankommen und sich etwas Gutes tun. Während sich draußen die Stimmungen des Sees im ständigen Wechsel befinden, laden Außenpool, Zirbensauna, Honigaufguss und Granatstein-Massage zum erholsamen Seenwellness ein.



Außen und Innen verfließen und großzügige Glasfensterfronten holen den See direkt ins Haus. Ankommen und den Alltag einfach abperlen lassen, so waren bereits im 19. Jahrhundert die Kärntner Badehäuser Orte der freundschaftlichen Begegnung, südlicher Leichtigkeit und gelassenen Genusses. Die Suche nach erholsamer Entspannung abseits des Alltags ist heute aktueller denn je und erhält durch das Badehaus Millstätter See eine geeignete Bühne.

Ob Sie den Millstätter See Höhensteig erwandern, den Blick vom Sternenbalkon über den See schweifen lassen oder das unverbaute Südufer im Ruderboot entdecken, für diese Sinnesabenteuer steht der Millstätter See. Der Millstätter See Höhensteig führt auf rund 200 georeferenzierten Kilometer in einer Seehöhe von 600 bis 2600 Meter rund um den Millstätter See.



Die acht Hauptetappen geleiten Sie über den Hochgosch, durch Spittal, auf das Goldeck, durch Baldramsdorf und Lendorf über die Millstätter Alpe, durch die Orte Radenthein/Döbriach, Ferndorf und Fresach bis hin zum Weltenberg Mirnock. Entlang des Weges laden acht besondere Plätze nicht nur zum Verweilen ein, sondern erzählen auch ihre Geschichte.

Ins Reich des Granaten, des Feuersteins der Liebe, begeben Sie sich bei Etappe 2 über die sanften Kuppen der Millstätter Alpe, deren Wege und Steige mit den rubinroten Steinen gepflastert sind. Der Granat soll schon Noah den Weg geleuchtet haben. Ägypter, Griechen und Römer schworen auf seine Kraft. Hoch oben auf dem Grat des Höhenrückens steht das Granattor. Der mächtige Durchgang, dessen einsehbare Pfeiler mit Tonnen von Granatgestein gefüllt sind, erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Millstätter Alpe befindet.


Das Granattor erinnert an das größte Granatvorkommen Europasn

Tipps

Wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, lässt es sich gemütlich Platz nehmen am Sternenbalkon, einem Platz zum Träumen und Schauen hoch über dem See. Der mitgebrachte Picknickkorb wurde von den Mirnockbauern gut gefüllt mit Spezialitäten aus der Bauernküche und den selbstgemachten, süßen Mirnockaugen.



Einmal Ruder eintauchen, ziehen, 20 Meter laufen lassen, den Blättern zusehen, wie sie übers Wasser tanzen. Mit dem Ruderboot erkunden Sie die malerischen Plätzchen am unverbauten Südufer des Millstätter Sees auf 11,7 km Länge. Empfohlen: Badesachen anziehen und in das stark mineralstoffhaltige Wasser des bis zu 26°C warmen Sees eintauchen.

An den versteckten Buchten am unverbauten Südufer des Sees warten Augenblicke der Begegnung. Gemeinsam aufatmen, eine Köstlichkeit aus dem Picknickkorb holen und innig die Idylle genießen, bevor es mit dem Ruderboot wieder zurück zu geschäftigen Ufern geht. Zeit zu zweit am Millstätter See lässt sich im Infocenter Millstätter See buchen. Die Preise variieren je nach Inhalt des Picknickkorbs, die Boote können im Schillerpark in Millstatt ab 8 Uhr ausgeliehen werden und müssen bei Anbruch der Dunkelheit wieder zurück an der Anlegestelle sein.

Die große Zahl an repräsentativen Millstätter Sommervillen, diente seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dem aufstrebenden Bürgertum als Ausdruck seines Selbstbewusstseins und als Orte der Zelebration der „Sommerfrische“. Heute sind größtenteils aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden und damit die darin immer wieder stattfindenden Soireen, Abendgesellschaften und Festlichkeiten.

Die sogenannten „Literarischen Salons“ waren vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein zumeist private gesellschaftliche Treffpunkte für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen. Vor allem wohlhabende und gebildete Frauen, oft adeliger oder großbürgerlich-jüdischer Herkunft, betätigten sich als Gastgeberinnen und Kulturvermittlerinnen. Seit der Aufklärung dienten solche Salons dem freien Ideenaustausch, ungeachtet der Schranken von Klasse und Geschlecht.

Die Idee der „Literarischen Salons“ wird im Rahmen von KULTUR SALON – „Salon fähig“ in den Millstätter Sommervillen von 12.-27. September 2015 in zeitgemäßer Form wiederbelebt. Sa. 12.9.:  Chillout-Salon in der Villa Verdin, So.13.9:  in der Villa Waldheim Jüdischer Salon; Talk über die jüdische Salonkultur; danach Konzert, So.13.9.: in der Villa Parkschlössl Literatursalon, anschließend Discosalon d`amour, Sa.19.9. Gartensalon in der Gärtnerei Winkler, Kärntner Autoren lesen aus dem Buch „mein Garten“,.

So.20.9. Salon exotique mit Tee, Haikus und anderes, So. 20.9. Fresach Talk im Toleranzbethaus; danach Konzert mit „folksmilch“ im neuen Museum, Do.24.9. in Spittal , Salon Tenne – „das großmütterchen hatz salon orkestar“ heizt ein, Fr. 25.9. Cineastischer Salon, der Produzent Helmut Grasser entführt in die Welt des österreichischen Films, So. 27.9. Salon Rusticale mit abschließender Edeljodel.


Kulturtipp: Ausstellung "Deborah Sengl - Die letzten Tage der Menschheit"

Deborah Sengl eine junge, in Wien lebende Künstlerin analysiert schon lange gesellschaftliche Strukturen, Macht und Abhängigkeitsverhältnisse. Zum Thema „Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren“, tauchte Sengl über ein Jahr lang ein in das Werk von Karl Kraus und näherte sich fieberhaft der Umsetzung seiner letzten Tage der Menschheit, einem monumentalen Epos, das lange als unübersetzbar in eine andere Kunstform galt.

Ihre Ausstellung avancierte 2014 im Essl Museum in Wien zum Publikumsmagneten. Sie zeigt als Hauptwerk 44 Tableaus mit 200 ausgestopften, weißen Ratten, die fast theatral und szenisch zugleich das Kraus’sche Werk interpretieren und sinnlich visuell darstellen. Im Sommer 2015 wird diese bildgewaltige und raumgreifende Ausstellung ohne Abstriche im Stift Millstatt zu sehen sein. Vernissage 13. Juni 2015, Finissage 31. August 2015





Mit einem Wasservolumen von 1.200 Mio m³, einer Fläche von 1.328 ha und einer Tiefe von 141 m ist der Millstätter See der wasserreichste See Kärntens. Im Sommer beträgt die Wasser-Temperatur bis zu 26°C. Das Wasser des Sees hat Trinkwasserqualität und ist stark mineralstoffhaltig, wodurch es sich besonders weich anfühlt.

Eingebettet in die Gebirgswelt des Nationalpark Nockberge, der Millstätter Alpe mit dem Tschiernock, dem Goldeck und dem Weltenberg Mirnock liegt der Millstätter See. Typisch für den Millstätter See ist die terrassenförmige Topografie: Der See – auf 600 m Seehöhe – bildet die erste Stufe. Die zweite Stufe – auf 900 m – ist das Hochplateau, das sich vom Ost- bis zum Westufer des Sees erstreckt. Auf 2.000 m liegt schließlich die dritte Stufe – die Millstätter Alpe.

Sein mildes Klima verdankt der Millstätter See den überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden. Vom Süden her strömt mediterrane Luft an den See, während im Norden die Tauernkette Regen und Wolken meist abhält. Die Orte rund um den See sind Döbriach/Radenthein, Millstatt, Seeboden, Spittal an der Drau, Baldramsdorf, Ferndorf, Fresach und Lendorf.



Anreise mit dem Auto über die Tauernautobahn, Abfahrt Millstätter See/Radenthein mit dem Flugzeug zum Flughafen Klagenfurt (80 km), Salzburg (120 km) oder Laibach (140 km). Tipp: Germanwings/Air Berlin-Flüge ab Köln/Bonn, Berlin, Hannover und Hamburg nach Klagenfurt – Shuttle ab Flughafen Klagenfurt.

Rund um den Millstätter See erwarten Sie 10 Campingplätze mit Stellplätzen direkt am See oder einem Stellplatz der sich mit der Sonne dreht, Appartements, Ferienhäuser, Pensionen, Privatzimmer, Urlaub am Bauernhof und Hotels bis zur 4-Sterne-„Superior-Kategorie.

Weitere Info unter Millstätter See Tourismus GmbH, Marktplatz 14, 9872 Millstatt, Tel. (00 43) 47 66 - 37 00 - 0, Fax (00 43) 47 66 - 37 00 - 8, www.millstaettersee.at

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