Genussvolle Ausflüge zu Tessiner Spezialitäten


Zu den grössten Schätzen des Tessins zählt zweifelsohne seine regionale Küche, in der lokale Produkte eine wichtige Rolle spielen. Wer das Vergnügen hat, das Tessin zu besuchen, wird deshalb gerne der Versuchung erliegen, lokalen Spezialitäten zu probieren.

Denn ob im mit Sternen geadelten Restaurant oder im urigen Grotto – die Tessiner Köche setzten auf die Verwendung von regionalen Produkten. Genussvolle Ausflüge zu deren Produzenten geben darüber Einblicke in die Herstellung, Geschichte und die lange kulinarische Tradition der Region.


Airolo – Cheese ! Do it yourself

Unter Anleitung eines professionellen Käseproduzenten können Gäste hier aus der frischen Alpenmilch aus der Region des Sankt Gotthards Ihren eigenen schmackhaften Käse herstellen. Eine ungewöhnliche und unterhaltsame Möglichkeit, in Gesellschaft ein ausgezeichnetes und typisches Tessiner Produkt und seine Entstehung näher kennen zu lernen.

Der selbst erstellte Käse wird anschliessend im Keller der Käserei gelagert und, wenn er dann gereift ist, direkt nach Hause geschickt (nur innerhalb der Schweiz), so dass man auch nochmals zu Hause in den Genuss des köstlichen Alpenkäses kommt. Die Schaukäserei Caseificio del Gottardo befindet sich am Fusse des gleichnamigen Passes. Im Restaurant werden Fondue und Raclette für bis zu 200 Personen aufgetischt.

www.cdga.ch


Auf Entdeckung des Salame dei Castelli di Bellinzona

Seinen köstlichen Geschmack verdankt die Salame dei Castelli di Bellinzona dem Reifeprozess im Kellergewölbe der Burg Montebello, denn hier herrscht das perfekte Klima zur Lagerung der berühmten Tessiner Spezialität.

Das erfahren auch Gäste, die „auf Entdeckung des Salame die Castelli di Bellinzona“ gehen. Hierbei führen die Charcutiers Besucher in die Kunst der traditionellen Salami-Bindung ein, eines der ältesten Tessiner Handwerke. Eine Burgführung mit Information zur Geschichte des von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärten Ortes sowie ein Aperitif mit lokalen Weinen, Salami, Speck und rohem Schinken runden das kulinarische Erlebnis ab.

Wer will, kann im Anschluss noch die beiden Schwesterburgen Sasso Corbaro und Castelgrande kostenfrei besichtigen. Als Gruss aus dem Tessin erhalten alle Teilnehmer (aus der Schweiz) nach vollendeter Reifung die selbst gebundene Salami nach Hause gesandt.

www.ticinella.com


Auf dem Naturlehrpfad zum Prosciutto dell‘Alpe Piora

Auf der Alpe Piora gibt es Einblicke in die Produktion der berühmten Piora-Schinken. Sogar die Keller dürfen besichtigt werden, in denen die reine Bergluft Tag für Tag das köstliche Aroma der Rohschinken verfeinert.

Nach der Auffahrt mit der steilen Ritom-Standseilbahn in das traumhaft schöne Naturschutzgebiet Parco Alpino Piora im nördlichen Tessin, geht es auf dem Naturlehrpfad entlang des zauberhaften Ritomsees direkt zu den Kellern, in welchen die Tessiner Rohschinken reifen. Nach der Führung werden die Ausflügler zum Aperitif eingeladen, bei dem zur Prosciuttoverkostung der passende Tessiner Wein degustiert wird.

www.ticinella.com


Der Zincarlìn, ein Käse aus dem Muggiotal

Das Muggiotal gilt als eine der authentischsten und traditionellsten Gegenden des Tessins und wurde 2014 zur Landschaft des Jahres 2014 der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz gekürt. Das Tal ist Heimat des Zincarlìn, ein pikanter Rohmilchkäse, der im 19. Jahrhundert hier noch in jeder Familie produziert wurde. Fast wäre dieses kulinarische Erbe des Tessins für immer verschwunden, hätten nicht Einheimische 2005 die kommerzielle Produktion wieder in Schwung gebracht.

Hergestellt aus Kuh- und Ziegenmilch, die auf den Alpen des Monte Generoso gewonnen werden, hat sich der Zincarlìn heute zu einem Slow-Food-Preisträger etabliert. Wer die traditionelle Herstellungsweise sowie die Besonderheiten der Lagerung und Reifung des Käses kennen lernen möchten, für den lohnt ein Abstecher nach Salorino. Hier reifen die kleinen pyramidenförmigen Laibe in den jahrhundertealten, natürlichen Felsenkellern des Mendrisiotto. Für Gruppen ab drei Personen werden hier wöchentlich Besichtigungen angeboten, natürlich mit Verkostung.

www.mendrisiottoturismo.ch


Pasta e Pesto fatto in casa – frische Pasta hausgemacht

Pasta ist in der Tessiner Küche wie in Italien in sämtlichen Formen erhältlich. Ob Spaghetti, Maccheroni, Fusilli oder frische Gnocchi - wer einmal selbst gemachte Pasta gegessen hat, weiss sie zu schätzen, denn hausgemachte Frischprodukte schmecken einfach anders.

Noch das richtige Pesto dazu und schon ist jedes Pastagericht ein purer Genuss. Der Feinkostladen „Pasta e Pesto“ in Lugano bietet Kochkurse an für alle, die das Handwerk der Pastaherstellung erlernen möchten. Und nach getaner Arbeit werden die selbstgemachten feinen Kreationen mit der entsprechenden Weinbegleitung an der grossen Tavolata selbstverständlich gemeinsam verspeist.

www.pastaepesto.com


Tessiner Weine – Ein edler Tropfen

Das Tessin ist die Heimat des weltberühmten Merlots. In über 40 Tessiner Weinkellern können diese sonnenverwöhnten Weine verkostet werden. Ein Experte führt dabei in die Geheimnisse der Weinkultur und -produktion ein. Der krönende Abschluss: Die Degustation verschiedener Merlotsorten in einem alten Weinkeller.

www.gastronomie.ticino.ch


Das Geheimniss des Panettone

Weihnachten ohne Panettone? Im Tessin undenkbar! Die süsse Nachspeise stellt den krönenden Abschluss der Festtagsmenüs dar. Der Weihnachtskuchen wird mittlerweile jedoch auch das ganze Jahr über gegessen. Die Bäckerei und Konditorei Poncini im Valle Maggia hat sich unter anderem auf die Produktion von Panettone spezialisiert.

Diese sind sicher ohne falsche Bescheidenheit eine der besten im Tessin. Wer sich für die Herstellung der Tessiner Süssspeise interessiert, der kann an einem geführten Rundgang bei Poncini teilnehmen. Während des Besuchs gibt es neben dem klassischen Panettone auch Einblicke in die Produktion verschiedener varianten wie beispielsweise Panettone Nostrano, Veneziane oder Colomba. Natürlich darf dabei auch fleissig genascht werden.

www.panetteria-poncini.ch


Farina Bóna – das gute Mehl

Eine schmackhafte Tradition lebt in Vergeletto im Onsernone-Tal wieder auf. Der ehemalige Lehrer und Musiker Ilario Gabani hat nicht nur die alten Mühlen auf Vordermann gebracht, er zeichnet sich auch verantwortlich für die Renaissance der Farina Bòna.

Das aus gerösteten Maiskörnern gewonnene Mehl ist glutenfrei, leicht bekömmlich, und es verleiht den unterschiedlichsten Speisen einen feinen Popcorn-Geschmack. Hatten die Talbewohner das Mehl früher mit Wasser, Milch oder Wein gemischt, um etwas Abwechslung in den sonst eher bescheidenen Speiseplan zu bekommen, so sind der Verwendung der Farina bòna heute fast keine Grenzen mehr gesetzt.

Kuchen, Kekse, Spätzli, Brot, Pasta, aber auch Suppen, Speiseeis, Bier, Likör und ein leckerer Brotaufstrich – Bonella – erhalten durch die Farina Bòna einen besonderen Geschmack. Längst haben auch Spitzenköche das „gute Mehl“, so die deutsche Übersetzung, für ihre kreative Küche entdeckt. Begleitet von einem lokalen Guide können Gäste bei den Mühlen des Dorfes Vergeletto von Juni bis Oktober jeden Dienstag mehr über die Produktion der Farna Bonà erfahren.

www.farinabona.ch


Ticino Experience – den Film, den man essen kann

Der Gourmetkoch Fidelio ist der Hauptdarsteller der (Stummfilm-)Komödie, die in der Casa Rustica des Albergo Losone in Losone bei Locarno gezeigt wird. Der Chef des Drei-Sterne-Restaurants „Estrellas“ in Barcelona ist verzweifelt, denn wegen eines missmutigen Gastrokritikers hat er einen Stern verloren. Was nun? Ein neues Konzept muss her! Die Kartenlegerin Carmen weiß Rat. Sie schickt Fidelio mit Koch und Kellner in die Welt hinaus.

Die drei sollen sich in der Fremde nach kulinarischen Besonderheiten umsehen, die der Küche einen neuen Reiz verleihen könnten. Auf der Suche nach neuen Ideen streift das Trio durch die Tessiner Täler und probiert dabei die typischen Produkte der Gegend: Ratafià, Alpkäse, Würste und vieles mehr.

Auch die Zuschauer gehen nicht leer aus: Während spektakuläre Bilder über die Leinwand flimmern, geniessen sie die Delikatessen, die ihnen aufgetischt werden. Wetten, dass Fidelio am Ende wieder drei Sterne erhält?! Ticino Experience ist ein charmantes Erlebnis für Firmen oder eine Gruppe von Freunden.

www.ticinoexperience.ch


Schon in der Belle Epoque begeisterte das Tessin mit seiner kontrastreichen Seen- und Berglandschaft die Besucher. Seitdem hat sich der südlichste Kanton der Schweiz, durch den stets ein Hauch von Italien weht, ständig dem Lauf der Zeit angepasst. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Neuheiten realisiert.



Ein spritziges Vergnügen. Splash & Spa Tamaro

Er ist brandneu – erst im Juni 2013 wurde in Rivera bei Lugano der grösste und modernste Aqua-Park der Schweiz eröffnet: Das Splash e Spa Tamaro! Es will Action, Spass und Erholung bieten, und das auf 10‘000 Quadratmetern. Der Wasserpark überrascht durch sein spezielles und futuristisches Design. Er besteht aus drei Kuppeln, die in der Nacht beleuchtet sind - drei Kuppeln für drei unterschiedliche Bedürfnisse.

In der Unterhaltungskuppel gibt es etwa ein grosses Wellenbad und eine Poolbar mit über fünfzig Cocktails. Die Spasskuppel ist der jüngeren Generation gewidmet. Dort sorgen der Horror-Tunnel und der Gravity-Killer für Adrenalin. Fünf Rutschen gibt es insgesamt, teilweise mit Doppel- und Viererbobs.
In der Wellnesskuppel mit Saunen, Dampfbädern und Massagen können sich die Gäste entspannen und den Alltag vergessen. Das Beste? 365 Tage im Jahr ist der Wasserpark offen, bei jeder Witterung.

www.splashespa.ch


Ein guter Rutsch. Lido di Locarno

Der im November 2009 neu eröffnete Lido von Locarno am Lago Maggiore ist um eine Attraktion reicher: Seit Sommer 2013 können die Gäste auch im Bereich Termali Salini & Spa die Seele baumeln lassen. Für den Solebad- und Wellness-bereich wurde der elegante, langgestreckte Lido-Flachbau um 86 auf 200 Meter verlängert.

Architekt Franco Moro beschreibt den Lido als „einen Kahn, der auf dem Ufer liegt“. Dabei besticht die Transparenz der Anlage mit ihrer aussenseitigen Verglasung. Badegäste haben so stets den Lago Maggiore und das malerische Bergpanorama vor Augen. Die Termali Salini & Spa bieten Natur-Solebäder, Saunen, Kneipp-Anlagen, Spa-Räume sowie Bistros.

Auch wer Action sucht, kommt im Lido von Locarno auf seine Kosten: Vier verschiedene Rutschen mit Längen von 49 bis 102 Metern warten auf mutige Wasserratten, darunter die ersteLooping-Rutsche der Schweiz, auf der Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht werden können. „Brutal cool“, lautet das Urteil des Schweizer Radios DRS 3 über das „Nonplusultra in Sachen Wasserrutschen“.

www.lidolocarno.ch



TV-Spot Tessin






Luganos neues Wahrzeichen. LAC Lugano

Lugano will sich in Zukunft als Kulturstadt profilieren. Das LAC – das Kürzel steht für Lugano Arte e Cultura – lässt sich die Stadt mehr kosten als jedes andere bisherige Projekt. Die Investitionen der öffentlichen Hand belaufen sich auf 169 Millionen Franken. Das LAC soll seine Pforten Ende 2015 öffnen. Das Gebäude am Seeufer beinhaltet einen Theater- und Konzertsaal sowie Räumlichkeiten für Ausstellungen und Events. Das vom Architekten Ivano Gianola geplante LAC soll für Lugano dereinst dieselbe Bedeutung haben wie das KKL für Luzern.

www.luganolac.ch


Neue Heimat für alte Meister. Castello San Materno

Das Castello San Materno in Ascona, das die Gemeinde 1987 von den Erben der legendären Tänzerin Charlotte Bara erwarb, wird derzeit renoviert und in ein Museum umgewandelt. Ab Ende 2013 werden in dem historischen Gebäude Werke von deutschen Expressionisten gezeigt. Die Bilder stammen aus der Sammlung der Kulturstiftung Kurt Alten in Solothurn. Das Castello San Materno ist diejenige der drei alten Burgen Asconas, deren Substanz am besten erhalten ist. Der älteste Teil, der Wachturm, geht auf das 10. Jh. zurück.

www.ascona.ch


Die Geheimnisse des San Giorgio. Museo dei fossili

Berge wie Pyramiden, tiefblaue Seearme, verträumte Dörfer: Die Landschaft um den 1097 Meter hohen Monte San Giorgio würde das Label UNESCO-Weltnaturerbe allein schon aufgrund ihrer Schönheit verdienen. Einzigartig machen sie jedoch die Schätze, die im Untergrund verborgen sind: bis zu 230 Millionen Jahre alte Fossilien von längst ausgestorbenen Meeres-bewohnern. Ein Teil der insgesamt über 10‘000 Funde kann seit Oktober 2012 im neuen Museum in Meride besichtigt werden. Es wurde nach den Plänen des einheimischen Stararchitekten Mario Botta gebaut.

www.montesangiorgio.org



Video: Künstler die im Tessin lebten wie Hermann Hesse, Max Frisch





Erlebniswelt im Reduit-Bunker. Sasso San Gottardo

Im 20. Jahrhundert war die Befestigungsanlage Sasso San Gottardo einer der geheimsten Orte der Schweiz. Nun ist der ehemalige Bunker in einen Themenpark umgewandelt worden. Seit Herbst 2012 wird dem Besucher hier nicht nur der Mythos Gotthard vor Augen geführt, sondern es werden ihm auch Themen wie Mobilität, Wasser, Energie, Wetter, Klima und Sicherheit näher gebracht. Die Promotoren sehen in Sasso San Gottardo einen „Leuchtturm für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen im 21. Jahrhundert“.

www.sasso-sangottardo.ch


Aus Grau wird grün. Percorso del cemeto

Der Parco Gole della Breggia, der erste Geo-Park der Schweiz, lädt zu einer speziellen Zeitreise ein: Die vom Fluss Breggia freigelegten Felsformationen dokumentieren fast lückenlos einen Zeitbogen von hundert Millionen Jahren, was im Alpenraum einmalig ist. In der 1,5 Kilometer langen Schlucht im Mendrisiotto finden sich zahlreiche Spuren der Ur-Meere: Felsschichten mit Fossilien, Reste von unterseeischen Lawinen und Vulkanausbrüchen sowie Beweise für Klimaveränderungen, die stattfanden noch bevor der Mensch auf der Bildfläche erschien.

Von Menschenhand geschaffen wurde hingegen die Zementfabrik Saceba. Sie entstand in den 1960er Jahren, als Umweltschutz noch kein Thema war. Jahrelang war der Industriekomplex denn auch ein Schandfleck. Nun wurde die Fabrik zurückgebaut und ein didaktischer Lehrpfad angelegt, der dem Besucher die Herstellung des Zements erklärt. Der so genannte Percorso del cemento beinhaltet auch eine Führung in die Stollen, in denen einst der Kalkstein abgebaut wurde.

www.percorsodelcemento.ch


Wanderparadies wird Nationalpark. Nationalpark des Locarnese

Die Bundesbehörden haben der Gegend rund um Locarno das Label „Offizieller Kandidat für einen Nationalpark“ verliehen. Das bedeutet, dass sich der Park in der vierjährigen Errichtungsphase befindet. Das Parkgelände reicht von den Brissago-Inseln im Lago Maggiore bis zum Gipfel des 2863 Meter hohen Wandfluhhorns und wechselt dabei von einem subtropischen zu einem alpinen Klima.

Ziel ist es, diese aussergewöhnlich schöne Natur- und Kulturlandschaft, zu der u.a. das Centovalli, das Onsernone-Tal und das Walserdorf Bosco Gurin gehören, nachhaltig zu schützen und aufzuwerten. Im Gegensatz zum bisher einzigen Schweizer Nationalpark im Engadin, einem klassischen Naturreservat, werden dem Menschen im Parco Nazionale del Locarnese Arbeits- und Lebensräume zugestanden.

www.parconazionale.ch


Renaissance auf dem Goldhügel. Resort Collina d‘Oro

Collina d’Oro – der Name ist ein Versprechen. Der „Goldhügel“ oberhalb von Lugano ist dank seiner sonnigen, milden Lage und der wunderschönen Aussicht auf den Luganersee der ideale Ort zur Erholung. Nicht von ungefähr eröffnete die Stiftung Deutsche Heilstätte 1913 in Agra ein Sanatorium für Tuberkulosepatienten. Ihren Höhepunkt erlebte die Klinik in den 1930er Jahren, als Prominente wie Sven Stolpe, Erich Kästner und Bertolt Brecht zu Gast waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Klinik nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen und wurde 1969 geschlossen.

Der Tessiner Unternehmer Silvio Tarchini, der die Liegenschaft im Jahre 2004 erwarb, leitete schliesslich die Renaissance ein. Er realisierte auf dem 400‘000 Quadratmeter grossen Grundstück ein 90 Millionen Franken teures Resort, das auf einmalige Art und Weise Luxus mit Wellness verbindet. Die neu gebaute Anlage umfasst 43 Appartements mit Hotel-Service. Die Innenausstattung der 150 bis 370 Quadratmeter grossen Wohnungen wurde vom Architekten Ettore Mocchetti gestaltet, dem Direktor der Zeitschrift Architectural Digest. Vom Feinsten sind auch das Gourmet-Restaurant, das Pool House sowie der Wellaging- und SPA-Bereich, der in Europa seinesgleichen sucht. Das Resort Collina d’Oro wurde im März 2013 offiziell eröffnet.

www.resortcollinadoro.com


Kurhaus Cademario - Traditionshaus in neuem Look 

Die fast hundertjährige Geschichte des Kurhauses Cademario – es liegt auf 850 Metern Höhe und ist somit das höchstgelegene Wellness-Hotel im Tessin – ist um ein wichtiges Kapitel erweitert worden: Am 19. September 2013 wird das 4-Sterne-Superior-Haus nach einer vierjährigen Umbauphase offiziell eingeweiht.
Die Ruhe, der zehn Hektar grosse Park auf den Hügeln des Malcantone sowie die traumhafte Aussicht auf den Luganersee und die Berge sind geblieben – alles andere ist neu, vor allem der 2‘000 Quadratmeter grosse Wellness- und Spa-Bereich, die 82 stilvoll eingerichteten Zimmer und die beiden Restaurants mit gesunder regionaler Diätküche sowie die eigens für das Spa entwickelte Kosmetiklinie DOT.Cosmetics. Geführt wird das Kurhaus Cademario, das nächstes Jahr seinen hundertsten Geburtstag feiert, vom Ehepaar Rafaela und Peter Hoeck Domig.

www.kurhauscademario.com


Neuer Betrieb im Felsenhotel La Claustra

Das Felsenhotel La Claustra auf dem Gotthard-Pass ist im Mai 2013 neu eröffnet worden. Es war wegen finanziellen Problemen knapp drei Jahre lang geschlossen gewesen. Nach einem Konkursverfahren und einem Besitzerwechsel kommt es nun zu einem Neustart.

La Claustra befindet sich in der stillgelegten Artilleriefestung San Carlo. Der auf 2050 M.ü.M. gelegene Komplex umfasst ein Hotel mit 17 modern eingerichteten Zimmern, Dampfbad und Wassergrotte, Seminar- und Tagungsräume sowie einen Restaurationsbetrieb.

www.claustra.ch


Hotel La Rinascente - Idyll mitten in der Altstadt. 

Klein, aber fein: Das Hotel La Rinascente, das im März 2012 eröffnet wurde, befindet sich in einem historischen Gebäude mitten in der Altstadt von Locarno, nur wenige Fussminuten von der berühmten Piazza Grande entfernt. Den Gästen stehen 16 Doppelzimmer sowie ein Restaurant mit einer idyllischen Terrasse zur Verfügung.

www.larinascente.ch


Blick nach Süden: Albergo Caffè Carcani

Mit dem Albergo-Caffè Carcani hat an Ostern 2012 ein neues Mittelklasshotel in Ascona seine Pforten geöffnet. Das 3-Sterne-Boutique-Hotel mit seinen 29 Zimmern befindet sich an bester Lage an der Uferpromenade mit wunderbaIm Restaurant mit seiner charakteristischen langen Theke werden nachmittags Kaffee und Kuchen und abends Aperitivi mit erlesenen Weinen serviert. Das Albergo-Caffè Carcani gehört zur Tschuggen Hotel Group.

www.carcani.ch


Hotel Giardino Lago - Juwel am See 

An der Uferpromenade in Minusio ist das ehemalige Hotel Navegna aufwändig umgebaut und als Giardino Lago neu eröffnet worden. „Das Giardino Lago ist ein Platz zum Wohlfühlen: aussergewöhnlich und ungezwungen“, erklärt Philipp Frutiger, Geschäftsführer der Giardino Hotel Group, zu der das neue Boutique-Hotel am See gehört.

Es verfügt über 14 Zimmer sowie eine Suite. Zudem wartet es mit einem einzigartigen kulinarischen Angebot auf: Neben mediterranen Köstlichkeiten werden die Gäste mit feinstem US Black Angus Beef verwöhnt, das in einem speziellen Infrarotofen gegart wird. Dolce-Vita-Stimmung herrscht in der 400 Quadratmeter grossen Roof Lounge, von wo aus man einen spektakulären Blick auf den Lago Maggiore geniesst.

www.giardino-lago.ch


Das Potential zum Geheimtipp. Casa Borgo

Wetten, dass sich die im März 2013 eröffnete Casa Borgo in Locarno rasch zu einem Geheimtipp entwickelt? Das Gebäude aus dem Jahr 1550 am Rande der Altstadt wurde sorgfältig renoviert und in ein B&B mit vier originellen, hellen Zimmern umgewandelt.

Das Frühstück können die Gäste im hauseigenen Café Al Borgo einnehmen. Dabei handelt es sich gemäss dem Architekten Francesco Garufi um „eine Mischung aus dem Caffè Florian in Venedig, dem Gambrinus in Neapel und dem Tommaseo in Triest“.

www.casaborgo.ch



Logenplatz am Lago Maggiore: Villa Orselina

Für Hoteldirektor und Pächter Christoph Schlosser war es „eine der spektakulärsten Neueröffnungen der Schweiz“. Die Rede ist vom 5-Sterne-Hotel Villa Orselina, das im Juli 2012 nach einer Umbauphase neu eröffnet wurde.

In der liebevoll renovierten Villa Orselina blickt man von allen 28 Zimmern, Ecken und (Liege-)Ebenen fasziniert auf den Lago Maggiore und die umliegenden Berge. Eingerichtet wurde das Hotel von der in Los Angeles lebenden Designerin Silvia Utiger. Ihr gelang mit der Kombination von kalifornischem Lifestyle und Tessiner Charme ein Volltreffer.

www.villaorselina.com


Der Duft des Südens: Gabbani

Das Lebensmittelgeschäft Gabbani in den engen Gassen der Altstadt von Lugano ist eines der meistfotografierten Sujets im Tessin. Seit 1937 bürgt der Name Gabbani für Frische und Qualität. In den letzten Jahren wurde das Verkaufskonzept nach und nach erneuert. Inzwischen ist Gabbani Enoteca, Formaggeria, Frutteto, Panetteria, Ristorante und Bar in einem.

Neu gehört zum Betrieb auch ein Design-Hotel mit einem romantischen, durch eine Glaskuppel gedeckten Innenhof. Das Hotel Gabbani befindet sich in einem ehemaligen Frauenkloster und verfügt über 14 Zimmer, die allesamt thematisch gestaltet sind. Thematisiert werden der Duft und der Geschmack der Lebensmittel, die bei Gabbani seit jeher erhältlich sind.

www.gabbani.ch


Drei Hotels auf einen Streich

Seit Juli 2012 ist die Accor-Gruppe auch in Lugano präsent. Unter einem Dach, aber mit separaten Eingängen, befinden sich ein 4-Sterne-Novotel mit 96 Zimmern, ein Ibis-Hotel (2 Sterne) mit 70 Zimmern sowie ein Ibis-Budget-Hotel mit 83 Zimmern.

Der neue Hotelkomplex wurde auf dem Terrain errichtet, auf dem einst das Hotel Meister stand. Für Gäste ist die Lage ideal: Die San-Salvatore-Bahn liegt gleich um die Ecke, und auch die Schiffanlegestelle, das neue Kulturzentrum LAC und die Innenstadt von Lugano sind nur wenige Gehminuten entfernt.

www.accorhotels.com


Broschüre






Hotel Internazionale - Die erste Adresse in Bellinzona 

Das Hotel Internazionale ist in Bellinzona die erste Adresse – vor allem für Bahnreisende. Denn steigt man im Tessiner Kantonshauptort aus dem Zug, so trifft man beim Verlassen des Bahnhofes als erstes auf das markante, in der Belle Epoque errichtete Gebäude.

Im September 2010 wurde das Traditionshaus mit 60 Zimmern und drei Suiten nach einer mehrjährigen Umbauphase neu eröffnet. Seit April 2013 steht den Gästen auch noch ein 250 Quadratmeter grosser Wellness- und Spa-Bereich zur Verfügung. Die letzte Ausbauphase soll im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden: geplant sind ein Dutzend neuer Zimmer und Konferenzsäle.

www.hotel-internazionale.ch


Weitere Info unter Ticino Turismo , Via Lugano 12, CH – 6501 Bellinzona, Tel. +41 (0)91 825 70 56, Fax +41 (0)91 825 36 14, info@ticino.ch, www.ticino.ch


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